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<title>Nadine in Tansania</title> 
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 <title>&quot;Wir gehen jetzt Haare kaufen!&quot;</title> 
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 <title>Zwischenseminar, Safari und ein Besuch in den Usambara-Bergen - auf Reisen mit der Vierer-Kombo</title> 
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 &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;style&gt; &lt;style&gt; v:* {behavior:url(#default#VML);} o:* {behavior:url(#default#VML);} w:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} &lt;/style&gt;                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:&quot;Table Normal&quot;; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:&quot;&quot;; 	mso-padding-alt:0in 5.4pt 0in 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0in; 	mso-para-margin-right:0in; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0in; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font&lt;/style&gt;&lt;span&gt;Vom 20. bis 25. Februar hie&amp;beta; es f&amp;#971;r mich auf geht&amp;rsquo;s nach Kenia, auf geht&amp;rsquo;s nach Nairobi, auf geht&amp;rsquo;s zum Zwischenseminar! Da es von Bukoba bis nach Nairobi nicht gerade ein Katzensprung ist, sind Charlotte und ich erst mit dem Schiff &amp;#971;ber Nacht von Bukoba nach Mwanza gefahren. Dort konnten wir dann einmal bei Lilians Schwester und ihrer Familie &amp;#971;bernachten, bevor wir in den Bus von Mwanza nach Nairobi gestiegen sind. Der sollte um 12.00 Uhr mittags abfahren und abends gegen 22.00 Uhr in Nairobi ankommen. Das kann mir schon sehr unrealistisch vor, betrachtet man mal die Entfernung auf der Karte. In Mwanza sind wir nat&amp;#971;rlich auch nicht um 12.00 Uhr abgefahren, an der Grenze musste auch erst mal jeder seine Papiere ausf&amp;#971;llen, sodass wir letztendlich am n&amp;auml;chsten Morgen um 6.00 Uhr in Nairobi angekommen sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Nairobi ist einfach nur riesig und ein bisschen hatte ich das Gef&amp;#971;hl wieder in Europa zu sein. Wir waren in einem Supermarkt, in dem uns fast die Augen aus dem Kopf gefallen sind. Von dem ganzen Angebot dort war ich ziemlich &amp;#971;berfordert. Guck mal, es gibt hier sogar Trink-Joghurt! Und so viele verschiedene Sorten K&amp;auml;se, S&amp;auml;fte aller Art, Chips, Sandwiches, Salat und noch vieles, vieles mehr! Da habe ich mir einmal einen richtig dicken Schoko-Muffin geg&amp;ouml;nnt, die Schoko-Bombe schlechthin.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Dann ging es auf zum Seminar. Das fand nicht in Nairobi-City statt, sondern in Brackenhurst, einem Tagungszentrum 40 Kilometer au&amp;beta;erhalb der Stadt. Als wir sechs Volont&amp;auml;re der VEM und noch sieben andere Volont&amp;auml;re einer anderen Organisation dort angekommen sind, haben wir uns gefragt, wo sind wir denn jetzt gelandet? Eine riesige, super gepflegte Anlage mit komfortablen Unterk&amp;#971;nften, hei&amp;beta;er Dusche, netten Tagungsr&amp;auml;umen bzw. H&amp;auml;usern und gro&amp;beta;en Gr&amp;#971;nfl&amp;auml;chen hat uns erwartet. Als es dann zum Essen ging, ging das Staunen weiter: ein riesiges Buffet mit den verschiedensten Sachen. Bei Geschmack konnte es sogar eine Vorsuppe sein, ein tolles Salatbuffet und zum Nachtisch Eis oder Kuchen. Dort wurden wir wirklich total verw&amp;ouml;hnt, was f&amp;#971;r meinen Geschmack etwas zu viel war. Morgens Fr&amp;#971;hst&amp;#971;ck und um 10.00 Uhr schon wieder Tee, Kaffee oder Kakao zusammen mit Muffins, Streuselschnecken oder &amp;auml;hnlichem. Dann Mittagessen und um 16.00 Uhr wieder Tee, Kaffee oder Kakao mit Keksen, bevor es dann abends wieder Abendessen gab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Wir haben in dieser Zeit aber nicht nur gegessen und uns wie in Deutschland gef&amp;#971;hlt, sondern auch ein tolles Seminar zusammen verbracht. Es war sch&amp;ouml;n, auf das letzte halbe Jahr zur&amp;#971;ckzublicken und dabei zu sehen, was man schon alles geschafft und welche Herausforderungen man gemeistert hat. Auch war es interessant mal die Neuigkeiten aus Deutschland zu h&amp;ouml;ren und einen Nachmittag in Zeitungen oder Magazinen davon zu lesen. Auch der Ausblick auf das n&amp;auml;chste halbe Jahr hat mir gezeigt, welche tollen Sachen mich noch erwarten und welche Herausforderungen auf mich zu kommen, wenn ich nach Deutschland zur&amp;#971;ck komme. Auch aus den vielen Inputs in Form von Andachten, Spielen oder &amp;auml;hnlichem habe ich viel f&amp;#971;r mich selbst mitgenommen. Besonders sch&amp;ouml;n war der Austausch mit den anderen Freiwilligen. Sehr gut fand ich, dass das Seminar nicht mit &amp;#971;berm&amp;auml;&amp;beta;ig vielen Programmpunkten vollgestopft war, sondern, dass wir viel Zeit hatten uns zu unterhalten, gemeinsam Volleyball zu spielen und einfach mal &amp;#971;ber die eigene Situation und das, was nach diesem Jahr kommt, nachzudenken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Nach dem Zwischenseminar haben wir vier Tansania-Freiwillige dann zusammen eine dreit&amp;auml;gige Safari gemacht. Das war wirklich unglaublich toll, eines der besten Sachen, die ich je gemacht habe. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Dazu sind wir von Nairobi nach Arusha gefahren. Von dort ging dann die Safari los. Am ersten Tag waren wir im Lake Manyara Nationalpark. Alles fing perfekt an. Schon vor dem Eingang in den Park haben wir am Wegesrand die ersten Giraffen gesehen. Im Park gab es dann noch viel, viel mehr anzugucken, von Elefanten, &amp;#971;ber Zebras, Affen, Flamingos, Gnus bis hin zu L&amp;ouml;wenweibchen, die pl&amp;ouml;zlich im Geb&amp;#971;sch neben uns br&amp;#971;llten. Am zweiten Tag der Safari waren wir im Ngorongoro-Krater, ein unbeschreiblich sch&amp;ouml;nes Fleckchen Erde. Dort haben wir dann nicht nur ein Rhinozeros, Wasserb&amp;#971;ffel und Nilpferde gesehen, sondern wurden auch Zeugen einer Jagd von zehn L&amp;ouml;wenweibchen auf eine Herde von B&amp;#971;ffeln, bei der sich die L&amp;ouml;wen dann den kleinsten B&amp;#971;ffel geschnappt und ihn dann zusammen verspeist haben. Auch haben wir einen m&amp;auml;nnlichen L&amp;ouml;wen gesehen, der sich nach seine Mahlzeit, die Reste des halb verspeisten Tieres lagen neben ihm, gen&amp;#971;sslich in der Sonne ausgeruht hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Am dritten Tag hat uns unsere Safari dann in den Tarangire Nationalpark gef&amp;#971;hrt. Dort gab es sehr viele Elefanten, Strau&amp;beta;en, Zebras und auch Giraffen zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Wir waren also auf unserer Safari sehr erfolgreich, haben wir doch nahezu alle Tiere gesehen, au&amp;beta;er den Leopard. Das hei&amp;beta;t, Jonas hat einen gesehen, wie er vor uns &amp;#971;ber die Stra&amp;beta;e gerannt ist, aber wir M&amp;auml;dchen haben in diesem Moment in eine andere Richtung geguckt... das war Pech. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Aber nicht nur die vielen Tiere waren beeindruckend, auch die Landschaft ist einfach unglaublich sch&amp;ouml;n. Wir haben in einer sehr luxuri&amp;ouml;sen Lodge &amp;#971;bernachtet und wenn man dann noch mit den richtigen Leuten unterwegs ist ... Jonas, Carina, Charlotte und ich hatten einfach unglaublich viel Spa&amp;beta; und eine tolle Zeit zusammen. Daf&amp;#971;r danke ich euch sehr, jamani!!!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Unsere gemeinsame Reise ging aber noch weiter: Charlotte und ich sind mit Jonas und Carina in die Usambara-Berge gefahren, um Jonas und Carina dort zu besuchen. Auch die Usambara-Berge, Lushoto, Magamba und Irente sind wundersch&amp;ouml;n. Es war toll,die Einsatzstellen von Jonas und Carina zu sehen und von ihnen herumgef&amp;#971;hrt zu werden. Wir sind die Berge bis zum Irente View Point hinaufgestiegen, um dann eine wundervolle Aussicht auf die Umgebung zu haben. Auch waren wir ein bisschen shoppen in Lushoto und k&amp;ouml;nnen uns jetzt aus neu gekauften Stoffen tolle Kleider, R&amp;ouml;cke und Blusen n&amp;auml;hen lassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Dann haben Charlotte und ich uns auf die zweieinhalbt&amp;auml;gige R&amp;#971;ckfahrt von Lushoto nach Bukoba gemacht. Zwei Mal mussten wir noch auf dem Weg &amp;#971;bernachten, bevor wir dann wieder zu Hause angekommen waren. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Es ist sehr sch&amp;ouml;n gewesen, hier wieder anzukommen, von allen so herzlich willkommen gehei&amp;beta;en zu werden. Alle freuen sich mich wiederzusehen und ich freue mich weiterhin jeden Tag hier zu sein und darauf, noch weitere sechs Monate hier verbringen zu d&amp;#971;rfen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img src=&quot;/C:/DOCUME%7E1/ADMINI%7E1/LOCALS%7E1/Temp/msohtmlclip1/01/clip_image002.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;434&quot; height=&quot;290&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;style&gt; v:* {behavior:url(#default#VML);} o:* {behavior:url(#default#VML);} w:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#&lt;/style&gt;&lt;style&gt;/* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:&quot;Table Normal&quot;; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:&quot;&quot;; 	mso-padding-alt:0in 5.4pt 0in 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0in; 	mso-para-margin-right:0in; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0in; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin;}&lt;/style&gt;&lt;style&gt; v:* {behavior:url(#default#VML);} o:* {behavior:url(#default#VML);} w:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);&lt;/style&gt;&lt;style&gt;/* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:&quot;Table Normal&quot;; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:&quot;&quot;; 	mso-padding-alt:0in 5.4pt 0in 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0in; 	mso-para-margin-right:0in; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0in; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin;}&lt;/style&gt;  &lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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 <title>Wo findet eine tansanische Silvesterparty statt?</title> 
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 &lt;style&gt;/* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:&quot;Table Normal&quot;; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:&quot;&quot;; 	mso-padding-alt:0in 5.4pt 0in 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0in; 	mso-para-margin-right:0in; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0in; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-fon&lt;/style&gt;&lt;span&gt;... in einem tansanischen Dorf natuerlich in der Kirche. Was passiert um Mitternacht? Alle fangen wie verrueckt an zu tanzen und zu jubeln. Und wer macht einfach mal ganz spontan bei einer Tanzvorfuehrung des Auf-das-neue-Jahr-Einstimmungsprogramms mit? Nadine.&lt;/span&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Mein tansanisches Silvester begann mit einer Daladala-Fahrt von Bukoba nach Ilemera, einem kleinen Dorf ungef&amp;auml;hr 80 Kilometer suedlich von Bukoba. Dorthin wurde ich von einer Arbeitskollegin zum Jahreswechsel eingeladen. Nach meiner Ankunft gab es natuerlich erst einmal etwas zu essen und danach wurde mir bei einem kleinen Rundgang das Dorf gezeigt. Anschlie&amp;beta;end begannen die Vorbereitungen fuer den letzten Abend des Jahres 2011. Es wurde gekocht.&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Jeder hat geduscht und sich fertig gemacht, denn es sollte ja noch in die Kirche gehen. Vor dem Essen hatten sich dann alle im Wohnzimmer der Familie versammelt und es wurde sich &amp;bdquo;warm&amp;ldquo; gemacht fuer den Silvesterabend. Einfach eine CD reingeschmissen und dann ging das Tanzen auch schon los. Ich hab nicht lange gez&amp;ouml;gert und auch gleich mitgemacht. Ein Sohn der Familie, einige Nachbarn und Freunde hatten n&amp;auml;mlich so eine Art Choreografie einstudiert (ich hab gedacht, das ist eine Choreografie vom Chor). Durch ein bisschen Zugucken habe dann einfach versucht mitzumachen. Das fanden natuerlich alle ganz toll. Ziemlich schnell hatte ich die Jacke, zu der mir vorher geraten worden war, wieder ausgezogen.&lt;/span&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Nach dem Essen, so ungef&amp;auml;hrt um 21.15 Uhr, sind wir dann zur Kirche gegangen. Dort war schon ordentlich was los. Mir wurde im Vorfeld erz&amp;auml;hlt, dass ein Konzert stattfindet. Das ist hier so Tradition. Man beendet gemeinsam das alte Jahr in der Kirche und startet gemeinsam in ein neues. Bei dem Konzert sind verschiedene Ch&amp;ouml;re aufgetreten und Einzelne haben etwas dargeboten. Zwischendurch hat der Pastor immer wieder, wie ein Rueckblick, die besonderen Momente im Gemeindeleben des vergangenen Jahres vorgelesen. So und so viele Kinder wurden getauft, so und so viele Kinder wurden konfirmiert. Dann war Besuch aus Schweden da und dann Besuch aus Deutschland. Man hat sozusagen die H&amp;ouml;hepunkte noch einmal Revue passieren lassen. Anschlie&amp;beta;end wurden immer die n&amp;auml;chsten Programmpunkte angekuendigt. Auf einmal hie&amp;beta; es, jetzt kommt eine &amp;bdquo;Show&amp;ldquo; und alle, mit denen ich im Wohnzimmer getanzt hatte, sind aufgestanden. &amp;bdquo;Nadine, du machst doch auch mit, oder?&amp;ldquo; hie&amp;beta; es dann. &amp;bdquo;Ja&amp;ldquo;, habe ich gedacht, &amp;bdquo;warum auch nicht.&amp;ldquo; Wir haben uns also vorne, vor der ganzen Gemeinde aufgestellt und ein Raunen ging durch die Reihen &amp;bdquo;Mzungu, Mzungu&amp;ldquo;. Naja, und dann ging es auch schon los. Dann habe ich auch verstanden, dass das im Wohnzimmer sozusagen die Generalprobe war. Sp&amp;auml;ter kam dann der zweite Teil der Show. Dieses Mal kannte ich weder Lied noch Choreografie vorher, habe aber trotzdem mitgemacht. Es hat einfach unglaublich viel Spa&amp;beta; gemacht! Immer, das war aber auch bei den anderen Darbietungen so, wenn den Zuschauern etwas besonders gut gefallen hat, wurde laut gejubelt. Menschen sind einfach aufgestanden und haben an ihrem Platz mitgetanzt. Die Stimmung war wirklich unglaublich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Irgendwann wurde dann eine Uhr in der N&amp;auml;he des Altars an die Wand geh&amp;auml;ngt. Das ist jetzt gemein zu sagen, aber das ist wohl der einzige Moment im ganzen Jahr, wo in einem Dorf auf die Zeit geachtet wird. Gegen 23.30 Uhr hat der Pastor dann mit einer kleinen Abendandacht das Jahr beendet. Dann wurde jedes Licht und jede Kerze ausgemacht. Anschlie&amp;beta;end hat er versucht, die Menschen zu Ruhe und Ordnung zu rufen. Er wollte, dass alle geduldig bis 0.00 Uhr warten (dann sollte wohl auch die Uhr klingeln), allerdings wurde es in den letzten fuenf Minuten vor Jahreswechsel immer lauter, sodass keiner weder die Uhr noch &lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;den Pastor h&amp;ouml;ren konnte. Als es dann endlich soweit war, schallte Musik aus allen Boxen, drau&amp;beta;en wurde in die Vuvuzelas getr&amp;ouml;tet, alle sind in lauten Jubel ausgebrochen, haben sich in den Armen gelegen oder einfach nur wie wild losgetanzt. Das war irgendwie unbeschreiblich, aber richtig cool!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Lange ging diese Feierei allerdings nicht. Nachdem man allen ein frohes neues Jahr gewuenscht hatte, war Aufbruchsstimmung. Alle haben sich langsam, aber immer noch laut tr&amp;ouml;tend, jubelnd oder was auch immer auf den Heimweg gemacht. Wir haben dann noch gemuetlich zusammen gegesessen, Tee getrunken und Maandazi gegessen und sind dann irgendwann ins Bett gegangen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Am n&amp;auml;chsten Morgen ging es n&amp;auml;mlich um 10.00 Uhr wieder zum Gottesdienst in die Kirche. Da wusste dann auch schon das ganze Dorf, dass ich am Abend vorher ordentlich bei der Show mitgetanzt hatte. Viele Leuten haben mich darauf angesprochen, aber sie fanden es wohl wirklich gut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Nach dem Gottesdienst haben wir dann Mittag gegessen, uns etwas ausgeruht oder einfach nett unterhalten und sind abends noch etwas spazieren gegangen. Ilemera liegt n&amp;auml;mlich auch sehr nah am See und so wurde mir noch ein Platz gezeigt, von dem aus man einen tollen Blick auf den See und die umliegende Landschaft hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Nicht nur, dass mir das tansanische Silvester super gefallen hat. Die Gastfreundschaft der Menschen ist einfach unbeschreiblich. Sie tun alles, damit man sich wirklich wohlfuehlt, sind unfassbar nett und geben von dem wenigen, das sie haben, noch so viel ab. Das ist echt beeindruckend!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Ich wuensche euch fuer das neue Jahr 2012 alles erdenklich Gute, Glueck, Gesundheit sowie Mut und Kraft alle eure Pl&amp;auml;ne zu verwirklichen und Ziele zu erreichen!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span&gt;Liebe Grue&amp;beta;e aus dem sehr sonnigen und sch&amp;ouml;n warmen Bukoba&lt;/span&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span&gt;Nadine&lt;/span&gt; 
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 <title>Advent und Weihnachten in Tansania</title> 
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 &lt;style&gt;/* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:&quot;Table Normal&quot;; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:&quot;&quot;; 	mso-padding-alt:0in 5.4pt 0in 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0in; 	mso-para-margin-right:0in; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0in; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:mi&lt;/style&gt;Nachdem die Adventszeit hier in Bukoba ohne das ganze Schmuecken (Adventskranz, Nussknacker, Lichterbogen), Vorbereiten (Weihnachtsgeschenke kaufen, Stollen backen, Weihnachtsessen planen) und den Stress, den das alles mit sich bringt, verstrichen ist, wurde es dann drei Tage vor Heilig Abend ernst. &lt;span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;In der Adventszeit standen andere Dinge im Vordergrund wie Tansanias Unabh&amp;auml;ngigkeit, die am 9. Dezember vor 50 Jahren erreicht wurde oder die Hochzeit von Mchungaji Elli, dem Pastor in Kashura.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;In der t&amp;auml;glichen Morgenandacht wurde jedoch immer darauf hingewiesen, dass wir auf die Ankunft Jesu warten. Das wurde auch in den Liedern, die wir gesungen haben, deutlich. Man k&amp;ouml;nnte also sagen, es wurde sich auf die eigentliche Advents- und Weihnachtsbotschaft konzentriert: wir warten darauf, dass das Kind Jesus, unser aller Heiland, geboren wird!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Fuer mich ist diese Botschaft in der tansanischen Adventszeit besonders deutlich geworden und ich habe mich einmal mehr und dieses Mal sehr entschieden gefragt, ob der ganze Aufwand, den wir in Deutschland betreiben, wirklich gerechtfertigt ist. Beim dem ganzen Konsum in der Weihnachtszeit und dem sich unter dem Weihnachtbaum mit Geschenken Ueberh&amp;auml;ufen geht uns der Blick fuer das Wesentliche an Weihnachten doch viel zu h&amp;auml;ufig verloren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Vorbereitungen fuer das gro&amp;beta;e Fest wurden hier natuerlich auch getroffen. Allerdings haben die meisten erst drei Tage vor Weihnachten damit angefangen. Im Kashura Women Centre stand pl &amp;ouml;tzlich ein Weihnachtsbaum, an dessen Zweige Weihnachtskarten geh&amp;auml;ngt wurden. Man hat sich schicke, neue Klamotten fuer das Fest gekauft und sich eine besonders tolle Frisur verpassen lassen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Am 23. Dezember gab es abends fuer alle Mitarbeiter der ELCT einen Gottesdienst und in diesem wurde ich so richtig auf Weihnachten eingestimmt. Es wurden nun auch Weihnachtslieder gesungen. Alle unser bekannten Weihnachtslieder wie zum Beispiel &amp;bdquo;Stille Nacht&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Oh, du fr&amp;ouml;hliche&amp;ldquo; oder &amp;bdquo;Es ist ein Ros&amp;lsquo; entsprungen&amp;ldquo; gibt es n&amp;auml;mlich auch auf Kiswahili. Kinder haben mit einer Kerze in der Hand Abschnitte der Weihnachtsgeschichte aufgesagt und zwischendurch wurde immer wieder gesungen. Der Weihnachtsbaum hier war nicht nur mit Karten, sondern auch mit Lametta, Kugeln und sogar Luftballons geschmueckt. Anschlie&amp;beta;end gab es fuer alle Abendessen und man hat sich Ueber die Feiertage verabschiedet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Am 24. Dezember haben Lilian und ich uns morgen auf den Weg in das Dorf von Lilians Familie gemacht. Lilian hatte mich eingeladen, Weihnachten mit ihrer Familie zusammen zu feiern. Normalerweise geht man hier am 24. Dezember abends um 20.00 Uhr zum Gottesdienst. Wir hatten allerdings schon angefangen, das Essen fuer den n&amp;auml;chsten Tag vorzubereiten. Dann gab es viel zu erz&amp;auml;hlen, weil sich in einer gro&amp;beta;en Familie die meisten nur selten sehen und als wir auf die Uhr geguckt haben, war es schon 20.00 Uhr und da hat sich auch keiner mehr aufgerafft, um in die Kirche zu gehen. Wir hatten also eine kleine &amp;bdquo;private&amp;ldquo; Abendandacht mit dem Bibeltext des Tages und einem Weihnachtslied auf Kihaya.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Am n&amp;auml;chsten Morgen ging es frueh raus. Die ganze Familie hat zusammen das Essen vorbereitet, bevor es dann um 10.00 Uhr in den Gottesdienst ging. Die Kirche war tansanisch-weihnachtlich geschmueckt. Anschlie&amp;beta;end gab es dann das Weihnachtsessen zu Hause. Auch wenn es sonst nicht so viele Variationen gibt, war das Weihnachtsessen etwas besonderes und hat mir au&amp;beta;erordentlich gut geschmeckt. Danach haben wir Weihnachtskuchen, den Lilian und ich gebacken hatten, und Schokolade gegessen. Abends haben wir dann noch einen Spaziergang durch das Dorf gemacht und einige Nachbarn und Freunde der Familie besucht. Am 26. Dezember sind wir wieder um 10.00 Uhr zum Gottesdienst gegangen, haben anschlie&amp;beta;end Mittag gegessen, uns etwas ausgeruht, dann kamen Nachbarn zu Besuch und wir haben noch ein paar Leute&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;besucht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;In vielen Dingen war Weihnachten in Tansania also gar nicht so anders wie in Deutschland. Es ist ein Fest der Familie, an dem man gemuetlich zusammen ist, Freunden und Verwandten einen Besuch abstattet, an dem man viel isst und ein wenig zur Ruhe kommt. Auf der anderen Seite gibt es doch deutliche Unterschiede. Den ganzen Aufwand den wir um der Geschenke willen betreiben, existiert hier einfach nicht. Als ich einmal um eines Gespr&amp;auml;ches willen jemanden gefragt habe, ob sie denn schon das Essen fuer Weihnachten geplant habe, habe ich die Antwort bekommen, dass man so viel da ja auch nicht planen muesse. Essen w&amp;auml;re ja nun mal notwendig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Am 27. Dezember sind Lilian und ich dann wieder zurueck in die Stadt gefahren. Mich hat einmal mehr der Unterschied zwischen Stadt und Dorf erstaunt. In den D&amp;ouml;rfern leben die Menschen wirklich nur von ihrem Feld und arbeiten den ganzen Tag hart, damit das Feld sie ern&amp;auml;hrt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Ich fand es unglaublich interessant Weihnachten in einem tansanischen Dorf, so ganz ohne Strom und flie&amp;beta;endes Wasser, aber in einem Haus aus Stein in einem Bett. Es war schon eine ganz besondere Erfahrung, die mir den Blick fuer das Wesentliche weiter ge&amp;ouml;ffnet hat!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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 <title>Unser großer Auftritt in Kanisa Kuu</title> 
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 <summary type="text/plain">        Nachdem wir lange davon gesprochen und in der letzten Woche jeden Tag geprobt hatten, war es dann am Sonntag endlich soweit. Der Kwaya ya vijana (Jugendchor) hatte seinen gro&amp;beta;en ...</summary> 
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 <name>Nadine</name> 
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 &lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Nachdem wir lange davon gesprochen und in der letzten Woche jeden Tag geprobt hatten, war es dann am Sonntag endlich soweit. Der Kwaya ya vijana (Jugendchor) hatte seinen gro&amp;beta;en Auftritt in Kanisa Kuu. Und ich mitten drin.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Aber ich fang mal ganz von vorne an: der Chor, in dem ich singe, geh&amp;ouml;rt zur Gemeinde Kashura und singt sonntags immer in der Kirche in Kashura, die von meinem Zuhause keine zwei Minuten entfernt ist. Wie ich schon eher mal versucht habe zu beschreiben, liegt Kashura etwas au&amp;beta;erhalb der Stadt, den Berg hinauf. Es gibt in der Stadt n&amp;auml;mlich noch eine andere, gr&amp;ouml;&amp;beta;ere Kirche, Kanisa Kuu. In der durfte der Kwaya ya vijana aus Kashura nun am letzten Sonntag auftreten. Bereits am Freitag wurde die Chor-Uniform an alle verteilt. Wir haben dieses Mal n&amp;auml;mlich nicht schwarz-wei&amp;beta; getragen, wie bei sonstigen Auftritten, sondern ein besonders Outfit, das f&amp;uuml;r jeden individuell geschneidert wurde. F&amp;uuml;r die M&amp;auml;dchen ist das ein fliederfarbenes Kleid (oder zumindest glaube ich, dass man die Farbe &amp;bdquo;flieder&amp;ldquo; nennen kann). Ich werde Fotos hochladen, dann k&amp;ouml;nnt ihr es euch angucken.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Es hie&amp;beta;, dass wir in beiden Gottesdiensten singen werde. Der erste beginnt um 7.30 Uhr. Auf dem Weg in die Stadt habe ich nat&amp;uuml;rlich gleich ein anderes Mitglied aus dem Chor getroffen und wir sind zusammen gegangen. Auf dem Weg haben wir schon bewundernde Blicke f&amp;uuml;r unser Outfit erhalten. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;F&amp;uuml;r mich war es der erste Gang in Kanisa Kuu und ich war wirklich beeindruckt von der modernen Bauweise, der Gr&amp;ouml;&amp;beta;e und Sch&amp;ouml;nheit dieser Kirche. Sie steht einer modernen Kirche in Deutschland in nichts nach. Vor allem war ich aber beeindruckt, dass vor dem Altar eine Leinwand aufgebaut war und davor ein Beamer mit Laptop stand. Wer dachte, dass es so etwas in Afrika nicht gibt, den muss ich eines besseren belehren.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Der Grund daf&amp;uuml;r war, dass Tanzania am 9. Dezember, also morgen, vor 50 Jahren seine Unabh&amp;auml;ngigkeit erlangt hat. Dieser besonderer Tag wurde am letzten Sonntag im Gottesdienst gefeiert. Beamer und Leinwand dienten dazu Lieder wie die tansanische Nationalhymne an die Wand zu werfen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Im ersten Gottesdienst haben neben unserem Chor noch zwei weitere Ch&amp;ouml;re gesungen. Wir sind zusammen mit den Pastoren ein- und nach dem Gottesdienst ausgezogen. Jedes Chormitglied hat eine Soda (Cola, Fanta oder Sprite) bekommen, die schnell ausgetrunken und ist wieder in die Kirche gegangen, zum zweiten Gottesdienst. Neben den Feierlichkeiten zur Unabh&amp;auml;ngigkeit gab es in diesem Gottesdienst noch Konfirmationen. Ich kann es schlecht sch&amp;auml;tzen, aber ich w&amp;uuml;rde sagen, dass bestimmt 80 Kinder konfirmiert wurden. Der Pfarrer hat in der Predigt, wie ich finde sehr sch&amp;ouml;n, die Unabh&amp;auml;ngigkeit Tanzanias und die der jungen Leute kombiniert.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Unsere Auftritte mit dem Chor haben wirklich sehr gut geklappt. Ich habe richtig dazugeh&amp;ouml;rt. Nicht nur, weil ich das gleiche Kleid wie alle anderen im Chor anhatte. Das hat schon signalisiert, dass ich nicht &amp;bdquo;nur&amp;ldquo; irgendein Mzungu bin, sondern ein vollwertiges Mitglied des Chores, der Gemeinschaft. Sondern auch, dass sich alle um mich k&amp;uuml;mmern, um mich besorgt sind und mir helfen. &amp;bdquo;Hier geht&amp;rsquo;s lang, Nadine.&amp;ldquo; &amp;bdquo;Wir singen jetzt dieses Lied.&amp;ldquo; &amp;bdquo;Nadine, komm, wir gehen jetzt zusammen nach Hause.&amp;ldquo; Das Beste fand ich, dass wir die Nationalhymne zusammen gesungen haben. Den Text schreibe ich hier mal hin, weil ich ihn wirklich sch&amp;ouml;n finde.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Mungu ibariki Afrika, &lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wabariki viongozi wake,&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Hekima, umoja na amani,&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Hizi ni ngao zetu,&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Afrika na watu wake.&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Ibariki, Afrika,&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Ibariki, Afrika,&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Tubariki, Watoto wa Afrika.&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Mungu ibariki Tanzania,&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Dumisha uhuru na umoja,&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Wake kwa waume na watoto,&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Mungu ibariki,&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Tanzania na watu wake.&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Ibariki, Tanzania,&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Ibariki, Tanzania,&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Tubariki, Watoto wa Tanzania.&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Der Pastor hatte gesagt, dass wir dabei die Hand aufs Herz legen. Ich habe dann auch gleich, ohne nachzudenken, meine linke Hand aufs Herz gelegt, wurde dann aber von meiner Nachbarin darauf aufmerksam gemacht &amp;bdquo;Nadine,mkono kulia, weka hapa.&amp;ldquo; Nimm die rechte Hand aufs Herz. So stand ich dann da, singend &amp;bdquo;Gott segne Tanzania&amp;ldquo; und f&amp;uuml;hlte mich schon sehr dazugeh&amp;ouml;rig.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Das beste kommt aber noch. Diese Woche proben wir wieder jeden Tag, weil wir am Samstag erneut einen gro&amp;beta;en Auftritt haben, bei der Hochzeit des Pastors. Davon berichte ich dann beim n&amp;auml;chsten Mal. Bei der Probe am Montag wurde dann noch mal gesagt, wie gut wir alle gestern beim Auftritt in Kanisa Kuu waren. Dann meinte unser Lehrer &amp;bdquo;Dada huyu (und zeigt dabei auf mich) amecheza vizuri kabisa!&amp;ldquo; Er hat erz&amp;auml;hlt, dass er Montag schon von vielen Leuten darauf angesprochen wurde, dass der Mzungu im Chor aus Kashura wirklich super getanzt h&amp;auml;tte. Er meinte, dass die Leute gesagt h&amp;auml;tten, wenn es kein Mzungu w&amp;auml;re, h&amp;auml;tte man gar keinen Unterschied sehen k&amp;ouml;nnen! Ein gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres Kompliment konnte ich nicht bekommen! &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Ich komme hier also immer besser in alles rein. Die anderen Mitglieder des Chores, meine sch&amp;auml;rfsten Kritiker, wenn es um die Sprache geht, haben mir diese Woche schon mehrmals gesagt, dass ich schon gut Kiswahili kann. Im Vorfeld hie&amp;beta; es immer, dass wir nach drei Monaten super die Sprache beherrschen w&amp;uuml;rden. Als ich hier ankam, habe ich immer gedacht, dass schaffst du nie. Die drei Monate sind schon bald um. Du kannst es immer noch nicht. Als ich dann irgendwann aufgeh&amp;ouml;rt habe, st&amp;auml;ndig daran zu denken, ist mir allm&amp;auml;hlich bewusst geworden, wie viel ich doch schon kann. Ich will jetzt nicht behaupten, ich w&amp;auml;re super gut in Kiswahili. Ich bin aber deutlich besser als vor einigen Wochen und Monaten. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Ich habe mir jetzt ein super schickes tansanisches Outfit von Aziza, Lilians Freundin und Schneiderin, schneidern lassen. Das macht einfach solchen Spa&amp;beta; seine Vorstellungen aufzumalen und nachher ein fertiges St&amp;uuml;ck in der Hand zu halten. Bei den letzten Besuchen bei Aziza habe ich auch gemerkt, wie viel mehr ich mich unterhalten kann, als kurz nach meiner Ankunft hier. Ich kann ihr genau sagen, wie ich alles haben will. Au&amp;beta;erdem sagt mir jetzt jeder, den ich treffe, wie gut ich aussehe und wie toll sie meinen Dress finden.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Gerade heute hie&amp;beta; es bei HUYAWA &amp;bdquo;Nadine, unajua kufanya kazi vizuri.&amp;ldquo; (Du wei&amp;beta;t, wie man gute Arbeit macht.) Zur Zeit werden die Planungen f&amp;uuml;r n&amp;auml;chstes Jahr gemacht und wir versuchen langsam aber sicher mit der Datenbank voranzukommen. Dieser obige Satz stammt aus diesem Zusammenhang, weil ich bei der Datenbank die Geschichte der Familien kurz in den Computer eingeben muss. Ich soll aber nicht alles, was auf dem Papier steht stumpf abtippen, sondern es kurz und knackig aufschreiben. Gerade heute habe ich ihnen noch mal versichert, dass ich erst alles lese und dann entscheide, wie ich es aufschreibe und gegebenenfalls umformuliere, eine gute &amp;Uuml;bung f&amp;uuml;r mich.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Als ich vor drei Wochen von einem Mitglied des Chores zur Konfirmation seiner Cousine eingeladen wurde, die Feier war im Dorf bei der Familie zu Hause, wurde ich dort als &amp;bdquo;der Gast aus Kashura&amp;ldquo; begr&amp;uuml;&amp;beta;t und nicht als der &amp;bdquo;Mzungu aus Deutschland&amp;ldquo;.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Heute hat Bischof Buberwa nach der Morgenandacht allen einen sch&amp;ouml;nen Unabh&amp;auml;ngigkeitstag morgen gew&amp;uuml;nscht und ist noch einmal kurz auf die Bedeutung und den Hintergrund des Feiertages eingegangen. Danach wurde die tansanische Nationalhymne gesungen, von der ich zugeben muss, dass ich sie noch nicht ganz auswendig kann. Anschlie&amp;beta;end wurde auch noch das obige Lied gesungen. Dazu meinte der Bischof, dass einer mir mal im Gesangbuch (daran steht das Lied auch) die richtige Seite aufschlagen soll, damit &amp;bdquo;unsere Tochter Nadine&amp;ldquo; (er hat wirklich gesagt &amp;bdquo;Binti yetu Nadine&amp;ldquo;) auch mitsingen kann. Irgendwie hat er damit schon recht, so freundlich, wie sie mich alle aufnehmen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Dies alles gibt mir so nach und nach das Gef&amp;uuml;hl, hier richtig angekommen zu sein und in alles immer weiter hereinzukommen. Es gibt auch Dinge, die noch ihre Zeit brauchen, aber ich bin sehr zufrieden mit mir und f&amp;uuml;hle mich wirklich wohl.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Ich w&amp;uuml;nsche euch allen eine sch&amp;ouml;ne Advents- und Vorweihnachtszeit. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Nadine&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt; 
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 <title>Ab jetzt auch &quot;Teacher Nadine&quot;</title> 
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 <summary type="text/plain">  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:&quot;Table Normal&quot;; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; ...</summary> 
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 <name>Nadine</name> 
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Allgemein 
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 &lt;style&gt; /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:&quot;Table Normal&quot;; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:&quot;&quot;; 	mso-padding-alt:0in 5.4pt 0in 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0in; 	mso-para-margin-right:0in; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0in; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin;}&lt;/style&gt;&lt;span&gt;Anfang November habe ich meine Karriere als Teilzeit-Lehrerin an der Kibeta English Medium Primary School (KEMPS) gestartet. Jeden Dienstag und Donnerstag unterrichte ich dort jetzt Vocational Skills, eine Mischung aus Kunst und Musik sowie Sport. Die anderen Tage der Woche bin ich weiterhin bei HUYAWA.&lt;/span&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Am Anfang habe ich den anderen Lehrern viel beim Unterrichten zugeschaut. Dann hie&amp;beta; es: &amp;bdquo;Nadine, was kannst du dir denn vorstellen zu machen?&amp;ldquo; Da ich ja eine Gitarre mit nach Tansania genommen habe, war fuer unsere Mentorin Joyce, die auch die Schulleiterin ist, klar, dass ich auf jeden Fall etwas mit Musik machen sollte. Da sich das Schuljahr langsam dem Ende neigt (in Tansania beginnt ein neues Schuljahr Anfang Januar), eine Lehrerin gerade ein Kind bekommen hat und sie Bedarf im Fach Vocational Skills haben, bin ich eingesprungen. Ich unterrichte in der Pre-school (das ist so eine Art Vorschule, wo die Kinder aber auch schon Lesen, Schreiben und Rechnen lernen), in Standard I und Standard II, also ungef&amp;auml;hr der ersten und zweiten Klasse.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Ich sollte dann mit den fuer die jeweiligen Klassen zust&amp;auml;ndigen Lehrern absprechen, zu welcher Zeit ich Stunden uebernehmen kann. Ich dachte zuerst, die Lehrer w&amp;auml;ren vielleicht skeptisch, dass ich, ungelernte, die gerade selbst aus der Schule kommt, pl&amp;ouml;tzlich unterrichten will. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Die Lehrer waren total begeistert, dass ich ihnen helfen m&amp;ouml;chte. Sie haben immer wieder gesagt &amp;bdquo;Karibu sana&amp;ldquo; und &amp;bdquo;You are welcome, teacher&amp;ldquo;. Ja, &amp;bdquo;Teacher Nadine&amp;ldquo; das ist jetzt meine neue Anrede. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;KEMPS ist eine englischsprachige Schule und befindet sich in Tr&amp;auml;gerschaft der Nordwest-Di&amp;ouml;zese der ELCT. Die Kinder, die in die Pre-school kommen, k&amp;ouml;nnen vorher h&amp;auml;ufig noch kein Wort Englisch. Ich muss also versuchen, alles immer sehr einfach und deutlich zu formulieren, damit sie mich verstehen. Manchmal kommen die ganz Kleinen zu mir und sagen mir stolz ein Wort auf Kiswahili und dann auf Englisch, damit ich sehe, wie viel sie schon gelern haben. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Die Lehrer haben mir versichert, wie sehr die Kinder Singen und Malen lieben. Vor meiner ersten Unterrichtsstunde war ich schon ziemlich aufgeregt, danach aber total gluecklich, weil es wirklich super geklappt hat. Ich habe die Kinder mit meiner Gitarre beeindruckt. Vorher hatte ich den Jungschar-Klassiker &amp;bdquo;Wenn der Sturm weht&amp;ldquo; mal eben schnell auf Englisch in &amp;bdquo;When the storm blows&amp;ldquo; umgewandelt. Die Kinder waren begeistert. Zu dem Lied macht man verschiedene Bewegungen, die ich ihnen auch beigebracht habe. Wenn wir das Lied nun singen, macht die H&amp;auml;lfte der Kinder allerdings nicht die Bewegungen fuer den Sturm, sondern sie tun so, als ob sie auch Gitarre spielen wuerden. Dabei singen sie aus Leibeskr&amp;auml;ften. Dann hatte ich ihnen erz&amp;auml;hlt, dass ich sie besser kennen lernen m&amp;ouml;chte und sie dazu ein Namensschild basteln, worauf sie ihren Namen schreiben und ihr liebstes Hobby malen sollten. Die H&amp;auml;lfte der Kinder hat natuerlich eine Gitarre darauf gemalt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Auch als sie sich letzte Woche selber malen sollten, hatte ein Gro&amp;beta;teil eine Gitarre im Arm.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Die Kinder sind wirklich unglaublich niedlich. Am Anfang der Stunde singen wir immer. Wenn wir danach etwas anderes machen, h&amp;ouml;re ich immer aus verschiedenen Ecken Kinder die Lieder summen oder singen. Auch werde ich st&amp;auml;ndig gefragt &amp;bdquo;Teacher, when do you come to teach us?&amp;ldquo; Ist das nicht unglaublich? Ich habe meine Lehrer nie gefragt, wann sie endlich kommen, um mich zu unterrichten. Gerade Dienstag war ich erst in Standard I und anschlie&amp;beta;end in der Pre-school. Als ich aus dem Raum herauskam, kamen schon drei oder vier Schueler aus Standard I angelaufen, um mich zu fragen &amp;bdquo;Teacher, when do you come to teach us?&amp;ldquo; Da musste ich ihnen dann erkl&amp;auml;ren, dass ich leider erst Donnerstag wiederkomme.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Die Schueler in Standard II beeindrucken mich mit ihrer Disziplin. Wenn ich mit ihnen singe, singt wirklich jeder mit und jeder singt sch&amp;ouml;n. Jeder macht die Bewegungen, echt toll. Mit ihnen habe ich mit Hieroglyphen geheime Botschaften geschrieben. Sie sollten dann ihrem Sitznachbarn einen Brief in Geheimschrift schreiben. Ein Kind hat keinen Sitznachbarn. Da habe ich dann gesagt, sie soll mir einen Brief schreiben. Natuerlich hat die H&amp;auml;lfte der Klasse einen Brief fuer mich geschrieben und ich musste dann die Geheimschrift entziffern. Ein Brief lautete wie folgt&lt;/span&gt;: Thank you teacher for teaching us and God bless you! &lt;span&gt;Dazu brauche ich wohl nichts weiter zu sagen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 0.0001pt&quot;&gt;&lt;span&gt;Das Unterrichten bringt jetzt natuerlich neue Herausforderungen fuer mich mit sich. Die Stunden muessen ja auch vorbereitet werden. Dabei ist meine Kreativit&amp;auml;t gefragt. Ihr seht also, dass meine Arbeit und meine Aufgaben hier sehr vielf&amp;auml;ltig sind. Ueber zu wenig Abwechslung kann ich mich wirklich nicht beschweren. Es gef&amp;auml;llt mir ausgesprochen gut und ich freue mich sehr, hier zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-10-20:527</id>
 <title>Der &quot;Siku ya usafi&quot; und sein Hintergrund</title> 
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 <modified>2011-10-20T20:15:30+0200</modified> 
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 <summary type="text/plain">       Nun habe ich auf diesem Wege schon l&amp;auml;nger nichts mehr von mir h&amp;ouml;ren lassen, was nicht hei&amp;szlig;en soll, das es nichts zu berichten g&amp;auml;be oder es mir nicht gut ginge. Das ...</summary> 
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 <name>Nadine</name> 
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Allgemein 
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 &lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Nun habe ich auf diesem Wege schon l&amp;auml;nger nichts mehr von mir h&amp;ouml;ren lassen, was nicht hei&amp;szlig;en soll, das es nichts zu berichten g&amp;auml;be oder es mir nicht gut ginge. Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel erlebt und gut geht es mir auch!&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Ich merke zurzeit, dass ich hier in Tansania immer selbstst&amp;auml;ndiger werde. Die Chormitglieder haben mich gebeten, Fotos zu entwickeln. Kein Problem! Ich gehe zum Kagera Photo Studio, gebe die Bilder in Auftrag und hole sie am n&amp;auml;chsten Tag wieder ab. Auch gehe ich jetzt ohne Lilian einkaufen und der Ladenbesitzer, bei dem ich nun schon &amp;ouml;fter war, freut sich immer sehr, mich zu sehen. Er betont immer wieder wie gut mein Kiswahili ist, was nat&amp;uuml;rlich nicht stimmt. Seit meiner Ankunft ist es zwar etwas besser geworden, aber gut ist es noch lange nicht. Mittlerweile wei&amp;szlig; ich allerdings, wenn ich kein Wort verstehe, dann unterhalten sich die Leute auf Kihaya. Das ist die Sprache der Menschen, die hier in der Region um Bukoba leben. Alle k&amp;ouml;nnen Kiswahili, aber je nach Region kommt immer noch eine regionale Sprache hinzu. Mir werden jetzt auch immer mehr W&amp;ouml;rter auf Kihaya beigebracht, sodass ich zumindest die Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ungsformeln erkenne.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Im Chor lernen wir momentan neue Lieder. Dazu kommt extra ein Lehrer. Er ist sehr anspruchsvoll, aber es macht wirklich unglaublich viel Spa&amp;szlig;. Ich habe jetzt die Texte aufgeschrieben und kann lautstark mitsingen. Ich singe in der &amp;bdquo;sauti ya pili&amp;ldquo;, der zweiten Stimme. Ich finde, es h&amp;ouml;rt sich sehr gut an, wenn wir, nachdem alle ihre Stimmen ge&amp;uuml;bt haben, dann ein Lied vierstimmig singen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, genie&amp;szlig;e ich es immer noch sehr, Menschen zu treffen und kurz mit ihnen zu reden. Irgendwen trifft man ja immer. Auch hupt &amp;ouml;fter mal ein Auto und irgendjemand winkt. Oder das Auto bleibt stehen, die Scheibe wird heruntergekurbelt und jemand ruft &amp;bdquo;Nadine, unaomba lifti?&amp;ldquo;. Das hei&amp;szlig;t so viel wie &amp;bdquo;Willst du mitgenommen werden?&amp;ldquo; Meistens schlage ich das Angebot nicht aus. Ja, von den Leuten, die einen mittlerweile kennen, werde ich bei meinem Namen gerufen. Ansonsten habe ich von &amp;bdquo;Dada&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Madam&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Miss&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Mama&amp;ldquo; &amp;uuml;ber &amp;bdquo;Ey Sista&amp;ldquo; bis hin zu &amp;bdquo;Hey Baby&amp;ldquo; und &amp;bdquo;I love you so much&amp;ldquo; schon alles geh&amp;ouml;rt. Am h&amp;auml;ufigsten h&amp;ouml;re ich allerdings das Wort &amp;bdquo;Mzungu&amp;ldquo; (Wei&amp;szlig;e). Es stimmt ja auch, aber manchmal ist es doch etwas nervig immer so gerufen zu werden. Ich glaube aber, ich gew&amp;ouml;hne mich langsam daran.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;In Bukoba, besonders bei der ELCT (Evangelical Lutheran Church of Tanzania) war in den letzten Tagen viel los. Alles fing am letzten Donnerstag an, denn es stand der schon lange vorher angek&amp;uuml;ndigte &amp;bdquo;Siku ya usafi&amp;ldquo; oder auch das &amp;bdquo;community cleaning&amp;ldquo; an. Alle Mitarbeiter der ELCT mussten sauber machen. Daf&amp;uuml;r wurde extra ein Plan ausgearbeitet, welches Department was zu tun hat. Wir von HUYAWA sollten das B&amp;uuml;ro und den Garten um das B&amp;uuml;rohaus herum sauber machen. Zus&amp;auml;tzlich wurde uns aufgetragen, die Stra&amp;szlig;e, welche vom Hauptb&amp;uuml;ro der ELCT zum HUYAWA-B&amp;uuml;ro f&amp;uuml;hrt, zu reinigen. Also haben sich alle Mitarbeiter zu der vereinbarten Zeit (14.00 Uhr) vor dem B&amp;uuml;ro getroffen und losgelegt. Mit Plastikhandschuhen, Schubkarre, Besen und Sense zum Rasenm&amp;auml;hen ausgestattet ging es an die Arbeit. Die Stra&amp;szlig;e ist keine Teerstra&amp;szlig;e und da viel M&amp;uuml;ll einfach so fallen gelassen wird, hatten wir entsprechend viel zu tun. Ich wurde gefragt, wer denn in Deutschland die Stra&amp;szlig;en reinigt. Ja, habe ich geantwortet, da gibt es Menschen, die bei der Kommune, Gemeinde oder Stadt besch&amp;auml;ftigt sind und die f&amp;uuml;r die Sauberkeit auf den Stra&amp;szlig;en und Gr&amp;uuml;nanlagen der Stadt verantwortlich sind. So etwas gibt es in Tansania nicht und deshalb haben wir das gemacht.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Grund f&amp;uuml;r das &amp;bdquo;community cleaning&amp;ldquo; war allerdings ein besonderes Meeting, das in diesen Tagen hier in Bukoba stattgefunden hat. Die ELCT mit ihren 20 Di&amp;ouml;zesen (das sind bei uns z. B. die Evangelische Kirche von Westfalen) hat eine Partnerschaft mit 13 Kirchen und Missionsgesellschaften in D&amp;auml;nemark, Schweden, den USA und Deutschland. Zusammen bilden sie die LMC (Lutheran Mission Cooperation). Die LMC hat hier in Bukoba eine Konferenz (Rund Table) abgehalten. Dazu sind alle Bisch&amp;ouml;fe der Di&amp;ouml;zesen und die Verantwortlichen der Kirchen und Missionsgesellschaften aus dem Ausland gekommen. Alle waren sehr stolz, dass sie Bukoba f&amp;uuml;r diese Konferenz ausgesucht hatten und alle wollten gute Gastgeber sein. Gestern Abend gab es dann eine Abschlussveranstaltung, zu der ich auch eine Einladung vom Bischof bekommen habe. Eine Ehre! Es stellte sich heraus, dass alles, was in Bukoba Rang und Namen hat, gestern im ELCT Bukoba Hotel versammelt war. Jemand meinte scherzhaft, wenn hier heute einer das Wort &amp;bdquo;Mchungaji&amp;ldquo; (Pastor) sagt, dann drehen sich 200 Leute um. Es waren nicht ganz 200, aber gef&amp;uuml;hlt schon. Als Volont&amp;auml;rin der VEM musste ich mich nat&amp;uuml;rlich auch vor allen vorstellen. Das habe ich dann wie meine Vorredner auf Englisch gemacht. Dann meinte Bischof Buberwa allerdings, dass ich jetzt das Ganze noch mal auf Kiswahili machen sollte. Ich habe dann wieder meine Standards&amp;auml;tze abgespult und damit alle gl&amp;uuml;cklich gemacht. &amp;bdquo;Sie ist erst zwei Monate hier und kann schon so gut Kiswahili sprechen.&amp;ldquo; Wie ich bereits am Anfang geschrieben habe, mein Kiswahili ist wirklich noch nicht besonders gut. Naja, wie dem auch sei, ich werde weiter daran arbeiten. Bis zum n&amp;auml;chsten Mal und ganz liebe Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e aus Bukoba!&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot;&gt;Nadine&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0pt&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Calibri&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-09-25:475</id>
 <title>Rote Erde, weites Land</title> 
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 <summary type="text/plain"> Die Stadt Bukoba ist eine andere Welt als alles, was man so in Deutschland kennt. Aber der Weg in die D&amp;ouml;rfer und die Lebenssituation dort ist noch mal eine ganz andere. Ich konnte es mir im ...</summary> 
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Allgemein 
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 &lt;p&gt;Die Stadt Bukoba ist eine andere Welt als alles, was man so in Deutschland kennt. Aber der Weg in die D&amp;ouml;rfer und die Lebenssituation dort ist noch mal eine ganz andere. Ich konnte es mir im Vorfeld nicht vorstellen, dass Menschen in Lehmh&amp;uuml;tten mit Strohdach, ohne Strom und flie&amp;szlig;endes Wasser leben, aber nun wei&amp;szlig; ich es besser...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Drei Mal war ich jetzt schon mit den Leuten von HUYAWA zusammen unterwegs aus der Stadt heraus in die D&amp;ouml;rfer. Und jedes Mal ist es ein Eintauchen in eine andere Welt! Irgendwann geht es von der geteerten Stra&amp;szlig;e ab auf die rote Schotterpiste. Normalerweise kann ich das Autofahren ja gut vertragen, aber auf diesen Wegen muss ich echt aufpassen, dass mir nicht schlecht wird. Es geht mit Vollgas los und bei gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Schlagl&amp;ouml;chern wird mal abgebremst. Und so geht dann der Weg die H&amp;uuml;gel hinauf und hinunter. Es ist&amp;nbsp;eigentlich wie Achterbahn fahren und macht auch irgendwie Spa&amp;szlig;. Man sieht so unglaublich viel von diesem sch&amp;ouml;nen Land. Mir kam so in den Sinn, dass der Titel &amp;quot;Rote Erde, weites Land&amp;quot;, wie vielleicht auch ein kitschiger Afrika-Roman hei&amp;szlig;en k&amp;ouml;nnte, wirklich ein passender Titel f&amp;uuml;r die Landschaft hier ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Freitag sind einige Mitarbeiter von HUYAWA und ich nach Ruhunga gefahren. Dort waren wir zur Send off-Party der Tochter eines Kollegen eingeladen. Dies war nun schon die zweite Send off-Party, die ich hier in Tansania besuchen durfte. Hochzeiten werden einfach ganz gro&amp;szlig; gefeiert. Die Send off-Party findet ein oder zwei Tage vor der eigentlichen Hochzeit statt und wird von den Eltern der Braut veranstaltet. Sie wollen ihre Tochter mit dieser Feier in die H&amp;auml;nde des Br&amp;auml;utigams &amp;uuml;bergeben und sie von zu Hause verabschieden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Ruhunga angekommen, ist schon von weitem laute Musik zu h&amp;ouml;ren und vor dem Haus von Bwana Barongo sitzen schon viele G&amp;auml;ste unter gespannten Planen. Der DJ l&amp;auml;sst aus &amp;uuml;berdimensional gro&amp;szlig;en Boxen Musik ert&amp;ouml;nen - umso lauter, desto besser. Normalerweise sitzt man auf frisch getrocknetem Gras auf der Erde, aber besondere G&amp;auml;ste sitzen wohl auf St&amp;uuml;hlen. F&amp;uuml;r mich, den Mzungu (Wei&amp;szlig;e), wird sofort auch ein Stuhl geholt. Obwohl ich versichere, dass ich kein Problem damit habe, auf der Erde zu sitzen, soll ich auf dem Stuhl Platz nehmen. Seit wir angekommen sind, werde ich von gef&amp;uuml;hlten 500 Augenpaaren angestarrt. Die Kinder rufen &amp;quot;Mzungu, Mzungu!&amp;quot; Als einzige Wei&amp;szlig;e f&amp;auml;llt man eben auf. Jeder Schritt und Tritt wird beobachtet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Etappen werden die G&amp;auml;ste ins Haus gebeten, um dort zu essen. Es gibt Wali (gekochter Reis), Matoke (Kochbananen), Nyama (Fleisch) und Soda (Fanta oder Cola). Der Vater der Braut, Bwana Barongo, macht einen unheimlich stolzen Eindruck, die G&amp;auml;ste in seinem Haus begr&amp;uuml;&amp;szlig;en zu k&amp;ouml;nnen. &amp;quot;Karibu nyumbani&amp;quot;, sagt er zu mir. &amp;quot;Willkommen in meinem Haus.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem alle gegessen haben, wird auf die Ankunft der Braut gewartet. Der Br&amp;auml;utigam ist mittlerweile da. Er hat sich zu seinen Verwandten gesetzt. Dann zieht die Mutter der Braut mit passender Musik gemeinsam mit ihren Freundinnen und Verwandten ein und nimmt Platz. Anschlie&amp;szlig;end kommen die Freundinnen der Braut (sie tragen alle die gleichen Kleider). Orange und Blau sind die Farben der Hochzeit. Alles ist mit T&amp;uuml;chern in diesen Farben dekoriert. Der Br&amp;auml;utigam tr&amp;auml;gt ein oranges Hemd und als die Braut endlich erscheint, tr&amp;auml;gt sie nat&amp;uuml;rlich auch ein oranges Kleid. Gemeinsam mit einer Freundin zieht sie durch die Reihen der G&amp;auml;ste und h&amp;auml;lt Ausschau nach ihrem zuk&amp;uuml;nftigen Ehemann. Als sie ihn gefunden hat, kniet sie vor ihm nieder und zusammen ziehen sie dann nach vorne, wo auf einem Podest St&amp;uuml;hle f&amp;uuml;r das Brautpaar aufgebaut sind. Besonders ist, dass die Braut und die Freundin der Braut auf diesen St&amp;uuml;hlen Platz nehmen, w&amp;auml;hrend der Br&amp;auml;utigam etwas abseits sitzt. Er wird dann erst bei der Hochzeitsfeier neben der Braut sitzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die ganze Zeremonie wird von einem Moderator kommentiert, der lautstark in das Mikrofon schreit. Nachdem alle G&amp;auml;ste begr&amp;uuml;&amp;szlig;t wurden, &amp;uuml;bergibt die Braut an die eigenen Eltern und die zuk&amp;uuml;nftigen Schwiegereltern sowie besondere G&amp;auml;ste einen Kuchen. Anschlie&amp;szlig;end wird sie von ihrer Mutter mit n&amp;uuml;tzlichen Gegenst&amp;auml;nden f&amp;uuml;r den eigenen Haushalt beschenkt. Dazu kniet sie vor der eigenen Familie nieder und die Mutter packt aus Koffern alles aus, was man sich so vorstellen kann: Gl&amp;auml;ser, Tassen, Teller, T&amp;uuml;cher, Bettw&amp;auml;sche, Handt&amp;uuml;cher und vieles mehr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danach &amp;uuml;bergeben die anderen G&amp;auml;ste ihre Geschenke. Wir von HUYAWA gehen dazu alle nach vorne, &amp;uuml;berreichen das Pr&amp;auml;sent und sch&amp;uuml;tteln der Braut die Hand. W&amp;auml;hrenddessen spricht Pastor Mbuga einige Gl&amp;uuml;ckw&amp;uuml;nsche&amp;nbsp;zu der&amp;nbsp;Familie und der Braut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danach machen wir uns auf den R&amp;uuml;ckweg nach Bukoba, weg aus den D&amp;ouml;rfern, zur&amp;uuml;ck in die Stadt, in eine, wie ich finde, ganz andere Welt!&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-09-17:460</id>
 <title>Smalltalk an jeder Ecke</title> 
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Allgemein 
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 &lt;p&gt;Jetzt bin gerade frisch geduscht, habe lecker gegessen und nehme mir nun endlich wieder Zeit, etwas auf meinen Blog zu schreiben. Ich bin hier einfach immer so besch&amp;auml;ftigt, erlebe so viele neue Dinge, habe jeden Tag so viele neue Eindr&amp;uuml;cke, treffe nette Menschen und falle abends einfach nur todm&amp;uuml;de ins Bett.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute hat mich Charlotte besucht. Sie ist heute morgen mit dem Daladala (kleiner, fast immer ma&amp;szlig;los &amp;uuml;berf&amp;uuml;llter Bus) aus Ntoma gekommen. Wir hatten uns beide vorgenommen, heute einige Dinge in der Stadt in Bukoba zu erledigen. Also haben wir uns zusammen mit Lilian auf den Weg gemacht. Heute war der hei&amp;szlig;teste Tag seit wir in Tansania sind und ich habe nun auch einen leichten Sonnenbrand am Hals. Wir sind den Weg vom Kashura Women Centre, in dem ich zusammen mit Lilian wohne, den Berg hinunter in die Stadt gegangen. Als erstes wollte Charlotte sich auch ein Modem kaufen. Schon auf dem Weg zum Vodacom-Shop haben wir Sarah getroffen. Sie kommt aus D&amp;auml;nemark und arbeitet seit letzter Woche als Lehrerin an der Mogesa Primary School in Bukoba. Wir hatten sie letzte Woche schon kennengelernt, weil sie anfangs nicht weit von mir entfernt, gewohnt hat. Also haben wir erst Mal mit ihr &amp;uuml;ber ihre Erlebnisse in der letzten Woche gesprochen, bevor wir dann weiter zur Bank gegangen sind, wo Charlotte Geld abheben wollte. Dort treffen wir nat&amp;uuml;rlich gleich Lena, eine Arbeitskollegin von mir bei HUYAWA. Mit ihr wird auch der typische Smalltalk &amp;quot;Habari za asubuhi?&amp;quot; (Was gibt&amp;acute;s heute morgen f&amp;uuml;r Neuigkeiten?), &amp;quot;Habari za Kashura?&amp;quot; und &amp;quot;Habari za nyumbani?&amp;quot; (Wie sind die Neuigkeiten von zu Hause?) ausgetauscht, bevor es weitergeht und wir Fortinatus in die Arme laufen. Er ist auch Mitglied im Kwaya ya vijana (Jugendchor), in dem ich ja nun auch mitmache und letztes Wochenende mein Deb&amp;uuml;t auf einer Hochzeit und im Gottesdienst gegeben habe. Mit ihm plaudern wir auch kurz. Als wir weitergehen, sehen wir auf der anderen Stra&amp;szlig;enseite Bwana Kishula. Mit ihm teile ich mir bei HUYAWA ein B&amp;uuml;ro. Er wird nat&amp;uuml;rlich auch geb&amp;uuml;hrend begr&amp;uuml;&amp;szlig;t. Und so trifft man eigentlich st&amp;auml;ndig Leute auf der Stra&amp;szlig;e. Das tolle daran finde ich, dass man immer stehen bleibt und sich kurz unterh&amp;auml;lt, die neuesten Neuigkeiten austauscht und nach dem Befinden fragt, bevor man weitergeht. Ich bin ja Gast der ELCT (Evangelical Lutheran Church of Tanzania) und ich&amp;nbsp;habe das Gef&amp;uuml;hl, dass&amp;nbsp;alle Mitarbeiter der ELCT&amp;nbsp;wie eine&amp;nbsp;gro&amp;szlig;e&amp;nbsp;Familie sind. Man kennt sich untereinander und man kennt mich, die neue Volont&amp;auml;rin,&amp;nbsp;mittlerweile auch. Jeder hat immer ein nettes Wort &amp;uuml;brig und viel wird sich auch nach dem Befinden&amp;nbsp;der Familie zu Hause erkundigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein Anliegen in der Stadt war heute, mir einen schwarzen Rock zu kaufen, damit ich das passende Choroutfit habe. Hier tr&amp;auml;gt man n&amp;auml;mlich bei Auftritten eine wei&amp;szlig;e Bluse und einen schwarzen Rock. Bei einem Stand am Stra&amp;szlig;enrand haben wir einige R&amp;ouml;cke gesehen. Daraufhin ist Lilian gleich hingegangen und hat etwas passendes f&amp;uuml;r mich rausgesucht. Dann ging es ans Anprobieren. Hinter einem eigentlich durchsichtigen Vorhang habe ich mich mit zwei anderen Frauen, die auch gerade etwas anprobiert haben, hingestellt und habe die R&amp;ouml;cke angezogen. Schnell war ein passender gefunden. 5000 tansanische Schilling habe ich daf&amp;uuml;r bezahlt. Das sind umgerechnet nicht mal 2 Euro und der Rock ist wirklich sch&amp;ouml;n.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weiter ging es auf den Markt. Ich wollte gern eine Tasche haben, damit ich nicht l&amp;auml;nger mit meinem Stoffbeutel vom Weltfrauengebetstag durch die Gegend laufen muss. Ich hatte da letzte Woche auch schon ganz sch&amp;ouml;ne Taschen gesehen. Lilian meinte aber zu mir, dass ich doch einfach Stoff kaufen und dann bei ihrer Freundin auf dem Markt schneidern lassen k&amp;ouml;nnte. Gesagt, getan. Ich habe mir einen sch&amp;ouml;nen Stoff ausgesucht und wir sind zur Schneiderin. Der habe ich meine Vorstellungen von der Tasche aufgemalt. Der Stoff reicht nun auch noch f&amp;uuml;r eine Tasche f&amp;uuml;r Charlotte und einen Rock f&amp;uuml;r mich. Ich bin gespannt, was daraus wird und werde dann davon berichten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute Abend&amp;nbsp;hatte ich dann wieder Chorprobe und morgen treten wir wieder im Gottesdienst hier in der Kirche in Kashura auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja und auf morgen Nachmittag freue ich mich schon besonders. Wir werden ins Stadion zum Fu&amp;szlig;ball gehen. Der hier beheimatete Fu&amp;szlig;ballclub Kagera Sugar spielt gegen Simba SC aus Dar es Salaam. Das ist ein absolutes Highlight und ein Topspiel in der tansanischen Vodacom Premier League. Vermutlich wird man wieder viele bekannte Gesichter sehen und nette Leute treffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich versuche jetzt auch noch ein paar Bilder auf den Blog zu stellen, damit ihr seht, wie wundersch&amp;ouml;n es hier am Viktoriasee ist. Vielleicht seid ihr ja auch ein bisschen neidisch. Es ist n&amp;auml;mlich einfach unglaublich toll hier.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e und bis zum n&amp;auml;chsten Mal. Ich freue mich &amp;uuml;brigens immer noch sehr &amp;uuml;ber Kommentare, E-mails, Briefe etc. Ich werde auch alles beantworten, aber seid mir nicht b&amp;ouml;se, wenn es ein paar Tage dauert...&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-09-06:442</id>
 <title>Ein erstes Lebenszeichen aus Bukoba</title> 
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 <modified>2011-09-06T09:02:24+0200</modified> 
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 <summary type="text/plain"> Langsam wird es Zeit, dass ich auch mal etwas auf meinen Blog schreibe;)  Zu erst einmal: mir geht es gut!!! Ich bin sehr herzlich hier in Bukoba aufgenommen worden und gerade dabei mich ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>Nadine</name> 
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Allgemein 
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 &lt;p&gt;Langsam wird es Zeit, dass ich auch mal etwas auf meinen Blog schreibe;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu erst einmal: mir geht es gut!!! Ich bin sehr herzlich hier in Bukoba aufgenommen worden und gerade dabei mich einzugewoehnen. Der Flug, die Ankunft in Dar es Salaam, die weiteren Fluege nach Mwanza und schliesslich der ueber den Viktoriasee nach Bukoba haben alle reibunsglos geklappt. Alle begruessen einen hier so freundlich mit einem herzlichen &amp;quot;Karibu sana&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wurde auch gleich in den Jugendchor in Kashura, dem Ort, der jetzt fuer ein Jahr mein neues Zuhause ist, eingeladen. Dort koennen alle so super singen und tanzen, dass ich wirklich neidisch bin. Ich muss noch viel ueben und beschraenke mich zur Zeit darauf, einigermassen bei den Bewegungen mitzukommen. Aber ich bin ganz optimistisch, denn Lilian, meine Mitbewohnerin, sagt immer: &amp;quot;Don&amp;#39;t worry. You will make it!&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun will ich euch von meinem ersten Sonntag in Bukoba berichten. Um 10.00 Uhr sind Lilian und ich zur Kashura Church zum Gottesdienst gegangen. Ich war erstaunt, wie viele Kinder und Jugendliche in dem Gottesdienst waren. Aeltere Menschen waren nur sehr wenige dort. Lilian hat mir dazu erklaert, dass die Aelteren eher zum ersten Gottesdienst am Sonntag gehen, der um 7.30 Uhr stattfindet. Ich habe leider nur einzelne Woerter verstanden, aber Lilian hat mir bei der Predigt die wichtigsten Dinge uebersetzt. Zwischendurch haben neben dem Jugendchor auch noch andere Choere gesungen. Dabei kommt dann echt Stimmung auf, wenn sich alle so toll zu der Musik bewegen. Der Gottesdienst hat ungefaehr zwei Stunden gedauert. Anschliessend haben Lilian und ich Mittag gekocht. Dabei hat Lilian mir beigebracht, wie man Kochbananen (matoke) schaelt. Diese Kochbananen sehen eigentlich so aus wie die Bananen, die wir auch in Deutschland kennen, aber man kann sie nicht einfach so abpellen, sondern braucht schon ein Messer, um die Schale zu entfernen. Danach hat man ziemlich schmutzige Haende, die man dann gruendlich waschen muss. Ich war ziemlich stolz auf unser zubereitetes Mahl, meine ersten selbst geschaelten Kochbananen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Essen haben wir noch Besuch von Abella bekommen. Sie ist eine Freundin von Lilian. Beide haben mich gefragt, ob ich auch mit zu Agnetas Kitchen Party kommen moechte. Die hat naemlich Sonntag Nachmittag stattgefunden. Agneta ist eine Leiterin des Jugendchores und sie wird am Wochenende heiraten. Die Hochzeitszeremonie ist eine grosse Sache in Tansania. Alles beginnt mit der Kitchen Party. Hierzu sind nur Frauen eingeladen. Auf der Wiese gegenueber der Kirche ist alles aufgebaut. Nach und nach treffen alle Frauen ein und warten auf Agnetas Ankunft. Dabei ertoent aus grossen Boxen Kihaya-Musik. Als Agneta schliesslich kommt, stehen alle auf, applaudieren und tanzen. Dann schneidet Agneta einen Kuchen an und alle bekommen ein Stueckchen. Dazu gibt es entweder Cola oder Fanta. Agneta hat einen besonders schoen geschmueckten Sitzplatz. Nun wird vorgelesen, was eine gute Ehefrau alles koennen muss und was sie nicht tun darf. Zwischendurch bilden alle Frauen einen Kreis und tanzen um Agneta herum. Anschliessend muss Agneta beweisen, dass sie ihrem zukuenftigen Ehemann ein gutes Essen zubereiten kann. Danach bekommt ihre Mutter das Mikrofon. Auch sie gibt ihrer Tochter gute Wuensche mit auf den Weg. Dann werden zwei grosse Koffer nach vorne getragen. Darin befinden sich Geschenke von Agnetas Mutter an ihre Tochter. Alles Dinge, die sie fuer ihren neuen Haushalt braucht, von Toepfen, ueber Decken, Bettwaesche und einem Buegeleisen ist alles dabei. Anschliessend nimmt jede anwesende Frau ihr mitgebrachtes Geschenk in die Hand und tanzt damit nach vorne, um es Agneta zu ueberreichen. Sie bekommt Glaeser, Teller, Stoffe und sogar Unterwaesche. Am Ende bedankt Agneta sich bei allen Anwesenden und laedt zu ihrer Send off Party am Freitag ein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Kitchen Party fand ich schon sehr beeindruckend. Ich fand es toll, dass ich dabei sein durfte. Alle waren super drauf und haben eine gute Stimmung verbreitet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich muss noch sehr stark an meinem Kiswahili arbeiten. Das macht mir zur Zeit etwas Sorge, denn ich verstehe nur einzelne Woerter und ich komme mir oft ziemlich doof vor, wenn ich sagen muss: &amp;quot;Sielewi&amp;quot; (ich verstehe nicht). Wenn ich die Sprache besser kann, dann wird die Kommunikation vor allem mit den Jugendlichen im Chor und meinen Kollegen bei HUYAWA deutlich einfacher. Naja, ich werd mein bestes geben und hoffen, dass es bald besser klappt...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Schluss noch meine neue Adresse:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nadine Segadlo&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;ELCT/NWD&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;P.O.Box 98, Bukoba&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tanzania &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer Lust hat, kann mir ja mal schreiben!!! &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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